Rheumatoide Arthritis (RA)Luftschadstoffe mit spät auftretender RA assoziiert
In einer US-Studie bei 42.152 Einwohnern von Kalifornien im Alter ab 65 Jahren wurde die Exposition mit Luftschadstoffen mit einem erhöhten Risiko für eine spät auftretende RA assoziiert. Pro Zunahme der Belastung mit Feinstaub (PM2,5) um 2µg/m3 stieg die Inzidenz um 20% (HR 1,20; 95% CI 1,16-1,23) und pro Zunahme der Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) um 10 µg/m3 um 44% (HR 1,44; 95% CI 1,16-1,23).
Die Risikoassoziation war bei Afroamerikanern und Latinos, die die Mehrheit der Studienteilnehmer ausmachten, signifikant höher als Personen mit japanischen Wurzeln und Weißen. Besonders deutlich zeigte sich der Zusammenhang zwischen PM2,5-Belastung und später RA bei Beschäftigten in Risikoberufen wie Laborarbeitern und Kunsthandwerkern. Etwas höher war das RA-Risiko für Männer im Vergleich zu Frauen.
- Wu AH et al. Late-Onset Rheumatoid Arthritis and Air Pollution in the Multiethnic Cohort. Arthritis Rheumatol 2026. doi.org/10.1002/art.70054
(ID:50846095)
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