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Rheumatoide Arthritis (RA)Neue RA-Leitlinie: früher Therapiebeginn und bei Bedarf rasche Eskalation auf b/tsDMARDs im Fokus

02.10.2026
Ausgabe 5/2026
2 min. Lesedauer

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) e.V. hat ihre Leitlinie zur Therapie der RA aktualisiert. Es gebe viele Neuerungen u. a. zur Sicherheit und zu strategischen Überlegungen bei der Sequenztherapie, hieß es bei der Vorab-Pressekonferenz der DGRh zum Jahreskongress in Leipzig im September. Die größte Änderung: Bei nicht ausreichender Wirksamkeit des ersten krankheitsmodifizierenden Medikaments (DMARD), in der Regel Methotrexat (MTX), wird auch direkt eine Therapieeskalation auf ein Biologikum oder einen Januskinase-Hemmer (JAKi) empfohlen.

Ankylosierende Spondylitis (AS)Komorbiditäten korrelieren mit radiologischer Progression der AS

02.10.2026
Ausgabe 5/2026
1 min. Lesedauer

Bei ankylosierender Spondylitis (radiographische axSpA) sind die Zahl der Komorbiditäten sowie eine Uveitis oder Psoriasis unabhängige Risikofaktoren für eine beschleunigte radiologische Progression der Erkrankung. Das hat eine Studie bei 1.150 Studienteilnehmern (im Mittel 44 Jahre alt, 75% Männer, 84% HLA-B27 positiv) und einem Follow-up von im Median 2,1 Jahren ergeben.

Rheumatoide Arthritis (RA)Tiefe Remissionen ohne Entzündungszeichen sind langfristig besonders stabil

02.10.2026
Ausgabe 5/2026
2 min. Lesedauer

Das Therapieziel ist bei Patienten mit RA eine Remission, definiert z. B. als Disease Activity Score (DAS) 28-CRP oder -ESR < 2,6. Prognostisch besonders günstig sind laut einer aktuellen Studie tiefe Remissionen ohne jegliche Hinweise auf entzündliche oder geschwollene Gelenke und normale Entzündungsmarker (C-reaktives Protein [CRP] ≤ 10 mg/l, Erythrozytensedimentationsrate [ESR] ≤ 15 mm/h bei Männern und ≤ 20 mm/h bei Frauen). Wird dies erreicht, sind die Chancen auf langfristige Remissionen und ein erfolgreiches „Tapering“ der Medikamente ohne Flare besonders hoch.

Sjögren-SyndromUmfrage: Sjögren-Patienten fühlen sich in hohem Maße emotional belastet

21.07.2026
Ausgabe 4/2026
2 min. Lesedauer

Das Sjögren-Syndrom zählt zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen und wird in der Regel erst mit großer Verzögerung diagnostiziert. Eine Umfrage unter 1.155 Betroffenen aus den USA, Japan, China und Europa, darunter 100 aus Deutschland, verdeutlicht auch einen hohen Bedarf an besserer Versorgung: Fast 60% der Befragten berichteten über hohe emotionale Belastungen als Folge ihrer Erkrankung, knapp 50% über Einschränkungen bei der Arbeit und bei Freizeitaktivitäten. Rund dreiviertel der behandelten Patienten waren unzufrieden mit der Therapie und wünschten sich eine bessere Krankheitskontrolle.