D2T-PsAEntzündungsaktivität stimmt oft nicht mit der Symptomatik überein
Bei schwer zu behandelnden Patienten mit Psoriasisarthritis (D2T-PsA) stimmt die Entzündungsaktivität häufig nicht mit der Symptomatik überein. Italienische Rheumatologen haben in einer Multicenter-Studie mithilfe von Ultraschalluntersuchungen zwei Phänotypen von D2T-PsA-Patienten charakterisiert, die dies erklären können: einen entzündlichen und bei mehr als 40% einen nicht-entzündlichen Phänotyp.
Von den insgesamt 517 Patienten unter Therapie mit b/tsDMARDs erfüllten 53 (10,3%) die Kriterien für eine D2T-PsA: Versagen ≥ 2 b/ts DMARDs und Disease Activity Index for Psoriatic Arthritis (DAPSA) > 14. Bei 30 (57%) von ihnen wurden in der Ultraschallbeurteilung von Gelenken und Sehnen persistierende Entzündungen nachgewiesen, bei 23 (43%) gab es keine Entzündungshinweise. Die DAPSA-Scores und Marker einer systemischen Entzündungen waren in beiden Gruppen ähnlich. Beide Phänotypen unterschieden sich in der Klinik deutlich: Patienten mit Entzündungsnachweis im Ultraschall waren von deutlich mehr geschwollenen Gelenken und gehäuft von Daktylitis und Nagelpsoriasis betroffen. Patienten mit nicht-entzündlichem Phänotyp zeigten deutlich mehr empfindliche Druckpunkte und einen höheren Enthesitis-Score. Zudem wurde die Krankheitsaktivität nur in dieser Gruppe von Patient und Arzt deutlich unterschiedlich bewertet.
- Zabotti A et al. Using ultrasound to define inflammatory and non- inflammatory phenotypes in difficult-to-treat psoriatic arthritis. RMD Open 2025; 11: e005785. doi.org/10.1136/rmdopen-2025-005785
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