Rheumatoide Arthritis (RA)Meta-Analyse: Schwer behandelbare RA bei rund 12% der Betroffenen
Eine Difficult-to-treat RA (D2T-RA) – nach den EULAR-Kriterien Versagen ≥ 2 biologische (b) bzw. gezielt wirkende (ts) DMARDs – betrifft laut einer neuen Meta-Analyse von Literaturdaten global knapp 12% der RA-Patienten. Bei fast der Hälfte von ihnen liegt eine persistierende entzündliche Erkrankung vor.
Ausgewertet wurden 23 Studien mit insgesamt 23.987 RA-Patienten aus 13 Ländern. Die gepoolte Prävalenz der D2T-RA lag bei 11,7% (95% CI: 9,5%-14,3%). In RA-Kohortenstudien lag die Prävalenz insgesamt bei 10,9% (95% CI: 8,2%-14,2%), in Studien, in denen die Patienten spezifisch mit b/ts DMARDs behandelt worden sind, bei 13,2% (95% CI: 9,1%-18,8%). Die D2T-RA-Prävalenz war in allen untersuchten Regionen ähnlich und weitgehend unabhängig von den RA-Kriterien und dem Studiendesign. Auffällig war allerdings eine tendenzielle Zunahme der Prävalenzen beim Vergleich von Studien vor und nach 2020: von 9,86% (7,6%-12,7%) auf 14,3% (10,3%-19,6%; p = 0,08). Die gute Nachricht: Ein Versagen ≥ 3 b/tsDMARDs wurde nur bei 4,3% (2,7%-6,7%) und ≥ 4 b/tsDMARDs nur bei 1,6% (0,6%-4,3%) beobachtet.
- Xie W et al. Difficult-to-treat rheumatoid arthritis: systematic review and meta-analysis on global prevalence. Ann Rheum Dis 2025, S0003-4967(25)04438-3. doi.org/10.1016/j.ard.2025.10.007
(ID:50775008)
Sie möchten gerne kostenfrei weiterlesen?
Sie sind neu auf rwf-online.de?
Dann registrieren Sie sich bitte einmalig für das Radiologen WirtschaftsForum, um alle Beiträge kostenfrei in voller Länge lesen zu können.
RegistrierungSie sind bereits Leser des Radiologen WirtschaftsForum?
Super! Dann geben Sie bitte einfach Ihre E-Mail-Adresse an.