Logo: RheumaGuide

Rheumatoide Arthritis (RA)Meta-Analyse: Schwer behandelbare RA bei rund 12% der Betroffenen

23.03.2026Ausgabe 2/20261min. Lesedauer

Eine Difficult-to-treat RA (D2T-RA) – nach den EULAR-Kriterien Versagen ≥ 2 biologische (b) bzw. gezielt wirkende (ts) DMARDs – betrifft laut einer neuen Meta-Analyse von Literaturdaten global knapp 12% der RA-Patienten. Bei fast der Hälfte von ihnen liegt eine persistierende entzündliche Erkrankung vor.

Ausgewertet wurden 23 Studien mit insgesamt 23.987 RA-Patienten aus 13 Ländern. Die gepoolte Prävalenz der D2T-RA lag bei 11,7% (95% CI: 9,5%-14,3%). In RA-Kohortenstudien lag die Prävalenz insgesamt bei 10,9% (95% CI: 8,2%-14,2%), in Studien, in denen die Patienten spezifisch mit b/ts DMARDs behandelt worden sind, bei 13,2% (95% CI: 9,1%-18,8%). Die D2T-RA-Prävalenz war in allen untersuchten Regionen ähnlich und weitgehend unabhängig von den RA-Kriterien und dem Studiendesign. Auffällig war allerdings eine tendenzielle Zunahme der Prävalenzen beim Vergleich von Studien vor und nach 2020: von 9,86% (7,6%-12,7%) auf 14,3% (10,3%-19,6%; p = 0,08). Die gute Nachricht: Ein Versagen ≥ 3 b/tsDMARDs wurde nur bei 4,3% (2,7%-6,7%) und ≥ 4 b/tsDMARDs nur bei 1,6% (0,6%-4,3%) beobachtet.

Quelle
  • Xie W et al. Difficult-to-treat rheumatoid arthritis: systematic review and meta-analysis on global prevalence. Ann Rheum Dis 2025, S0003-4967(25)04438-3. doi.org/10.1016/j.ard.2025.10.007

(ID:50775008)