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Rheumatoide Arthritis (RA)JAKi-Vergleich: Herpes- Zoster-Risiko variiert substanzabhängig

02.10.2026Ausgabe 5/20261min. Lesedauer

Eine Real-World-Studie in Japan bestätigt, dass das Risiko einer Herpes-zoster (HZ)-Infektion unter Therapie mit Januskinase-Inhibitoren (JAKi) auch von der eingesetzten Substanz abhängig ist. Entsprechende Hinweise haben bereits klinische Studien geliefert.

In der Studie wurden Daten von 765 RA-Patienten ausgewertet (84,1% Frauen, im Mittel 63,9 Jahre alt, Follow-up im Mittel 18,2 Monate), bei denen eine Therapie mit allen 5 in Japan verfügbaren JAKi begonnen worden war (1.096 Therapiezyklen). Während des Follow-up traten bei 88 Therapiezyklen HZ-Infektionen auf. Die Inzidenzraten pro 100 Personenjahren betrugen 5,84 für Tofacitinib, 6,21 für Baricitinib, 3,79 for Peficitinib, 7,38 für Upadacitinib und nur 1,73 für Filgotinib. In der adjustierten Cox-Analyse war im Vergleich zu Filgotinib (Referenz) das HZ-Risiko knapp 5-fach (Upadacitinib: Hazard Ratio [HR] 4,75; 95% CI 1,11–20,3; p = 0,036) bis zu 8-fach erhöht (Tofacitinib: HR 7,68; 95% CI 1,71–34,6; p = 0,008). Wegen geringer Fallzahlen seien die Ergebnisse jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, so die Autoren.

Quelle
  • Etani Y et al. Real-world comparison of herpes zoster risk among five Janus kinase inhibitors in rheumatoid arthritis: The ANSWER cohort study. Joint Bone Spine 2026; 93: 106080. doi.org/10.1016/j.jbspin.2026.106080

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