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Ankylosierende Spondylitis (AS)Komorbiditäten korrelieren mit radiologischer Progression der AS

02.10.2026Ausgabe 5/20261min. Lesedauer

Bei ankylosierender Spondylitis (radiographische axSpA) sind die Zahl der Komorbiditäten sowie eine Uveitis oder Psoriasis unabhängige Risikofaktoren für eine beschleunigte radiologische Progression der Erkrankung. Das hat eine Studie bei 1.150 Studienteilnehmern (im Mittel 44 Jahre alt, 75% Männer, 84% HLA-B27 positiv) und einem Follow-up von im Median 2,1 Jahren ergeben.

Bei allen Patienten erfolgte in der Verlaufsbeobachtung mindestens eine radiologische Untersuchung der Hals- oder Lendenwirbelsäule. Beurteilt wurde die AS-Progression mit dem modified Stoke Ankylosing Spondylitis Spine Score (mSASSS). Insgesamt wurden 22 Begleiterkrankungen erfragt, darunter kardiovaskuläre, Atemwegs- und Krebserkrankungen sowie Übergewicht. Bei Patienten mit mindestens 2 solcher Komorbiditäten war die radiologische Progression im Vergleich zu Patienten ohne Komorbiditäten beschleunigt (im Mittel +2,3 bis +2,7 Punkte pro 10 Jahre im mSASSS). Auch eine Uveitis (+ 2,2 Punkte) und eine Psoriasis (+2,4 Punkte) erwiesen sich als Risikofaktoren, insbesondere für strukturelle Veränderungen an der Halswirbelsäule. Keinen Einfluss hatten chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. AS-Patienten mit vielen Begleiterkrankungen, mit Uveitis oder Psoriasis könnten von frühzeitigen und intensiveren physikalischen und therapeutischen Interventionen profitieren, so die Studienautoren.

Quelle
  • Zhao S et al. Impact of comorbidities and extra-musculoskeletal manifestations on radiographic progression in ankylosing spondylitis. Rheumatology, 2026; 65(6), keag247. doi.org/10.1093/rheumatology/keag247

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